Cumulus-Immobilienfonds

04.11.2015

Einer Vielzahl von Anlegern, die sich in den 90iger Jahren in einer der Cumulus-Fonds 

  • Einkaufs- und Gewerbezentrum Angermünde GdbR
  • Einkaufsmarkt Biblis Immobilienfonds GdbR
  • Einkaufsmarkt Tamm-Hohenstange GdbR
  • Einkaufszentrum Geithain GdbR
  • Einkaufs- und Gewerbezentrum Hettstedt GdbR
  • Einkaufszentrum Ilsenburg GdbR
  • Einkaufszentrum Ohrdruf GdbR
  • Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 1 GdbR
  • Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR
  • Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 3 GdbR
  • Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 5 GdbR
  • Imperial Immobilienfonds Neue Bundesländer GdbR (Möckern)
  • Imperial Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 3 GdbR
  • Imperial Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 4 GdbR
  • Imperial Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 5 GdbR
  • Immobilienfonds Mönchengladbach GdbR
  • R.A.P. Vermögensanlagen Aktiengesellschaft & Co KG Cumulus No. 12 

beteiligten, droht nicht nur der vollständige Verlust ihrer Einlage, sondern auch die Haftung für die Darlehen, welche seitens der Fondsgesellschaften aufgenommenen wurden. Die in der Regel als Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) konzipierten geschlossenen Immobilienfonds investierten in Einkaufszentren und Gewerbeobjekte vorwiegend in den Neuen Bundesländern. Durch die Vermietung der Immobilien sollten hohe Renditen erzielt werden. Als zur Altersvorsorge geeignete Steuersparmodelle wurden die Fonds seinerzeit beworben. 

Der Erwerb und die Sanierung der Immobilien wurde zu einem hohen Anteil durch Fremdmittel (Darlehen) finanziert. Da die Mieteinnahmen der Fondsgesellschaften stetig zurückgingen, konnten die Fondsgesellschaften ihren Verpflichtungen gegenüber den finanzierenden Banken nicht mehr nachkommen. Bei einer Vielzahl der Fonds wurden die Darlehen durch die Banken bereits gekündigt. So sind unter anderem die Immoblienfonds EGZ Hettstedt GdbR, EGZ Angermünde GdbR,  NBL No. 1 GdbR und NBL No. 2 GdbR bereits insolvent. Für den Immobilienfonds NBL No. 3 GdbR wurde kürzlich seitens der Sparkasse Rhein Neckar Nord, die - wie auch bei anderen Fonds - selbst Mitgesellschafter der Fondsgesellschaften ist, Insolvenzantrag gestellt. Nunmehr sollen die Anleger, die von den Fondsgesellschaften aufgenommenen Darlehen zurückzahlen und werden von den finanzierenden Banken bzw. den Insolvenzverwaltern der Fondsgesellschaften auf Zahlung in Anspruch genommen. Sofern auch Sie eine solche Zahlungsaufforderung erhalten, sollten Sie von einem hierauf spezialisierten Rechtsanwalt zunächst prüfen lassen, welche Verteidigungsmöglichkeiten in Ihrem Fall bestehen, um einer Zahlungspflicht zu entgehen. Wir vertreten bereits zahlreiche Anleger der Cumulus-Fonds und sind mit dieser Thematik vertraut. 

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